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Wiederherstellung der Zähne bzw. Zahnreihen durch Implantate

    Mehr Lebensqualität und Selbstbewusstsein

    Was sind Zahnimplantate?

    Dentale Implantate können Sie sich als künstliche Wurzeln vorstellen, die
    - schon aufgrund ihres Aussehens - gerne mit einem Dübel verglichen werden.
    Implantate werden in zahnlosen verankert.

    Im Gegensatz zum Dübel haben Implantate allerdings weitere Bedingungen zu erfüllen:
    Sie müssen vom lebenden Gewebe – in diesem Fall dem Kieferknochen – aufgenommen werden,
    einwachsen und den Belastungen während des Kauens dauerhaft standhalten.

    Dabei soll der Organismus keine Abwehrreaktionen gegen die künstliche Zahnwurzel auslösen,
    der Implantatstoff muss also biokompatibel sein.

    Nach einer Einheilzeit - durchschnittlich nach drei bis acht Monaten - muss das Implantat
    fest mit dem Knochen verwachsen sein. Lebende Knochenzellen müssen bis unmittelbar an die
    Oberfläche des Implantatmaterials herangewachsen sein.

    Dadurch ist ein Maximum an Stabilität unter Kaubelastung gewährleistet.
    Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Einpflanzung in den Kieferknochen gute
    Ergebnisse zeigt.

    Wie lange halten Implantate?

    Wissenschaftliche Studien der letzten 25 Jahre belegen eine hohe Erfolgsquote.
    Nach erfolgreicher Einheilung sind nach zehn Jahren noch etwa 90 Prozent der Implantate voll
    funktionsfähig in der Mundhöhle. Wird ein Implantat nicht überlastet und durch korrekte Mundhygiene
    entzündungsfrei gehalten, ist seine Lebensdauer zeitlich uneingeschränkt.

    Die statistische Erfolgsquote liegt dabei im Unterkiefer aufgrund der günstigeren Knochenqualität
    (stärkere Belastbarkeit) höher als im Oberkiefer.

    Zum Vergleich: 80 Prozent der herkömmlichen Brücken sind noch nach zehn Jahren funktionsfähig,
    70 bis 75 Prozent der Einzelkronen. Dagegen sind nur etwa 50 Prozent der Zähne mit Wurzelfüllungen
    über die Zehn-Jahres-Spanne hinaus zu retten. Zwar sind Statistiken vielseitig interpretierbar,
    doch verdeutlichen diese Zahlen, dass Implantate in punkto Langlebigkeit dem herkömmlichen Zahnersatz
    deutlich überlegen sind. Nicht zuletzt wird auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne durch Implantate
    gesichert was die Implantattherapie zu einer wirtschaftlich
    günstigeren Versorgung werden lässt.

    Was sind die Vorteile von Implantaten?

    Implantate ersetzen einzelne, z. B. unfallbedingt verloren gegangene Zähne und vermeiden eine Brücke;
    schonen die eigenen Zähne; können zum Schließen von größeren Lücken verwendet werden; können fehlende
    hintere Backenzähne ersetzen (Freiendsituation); halten Atrophie (Schwund) des zahnlosen Kieferknochens auf;
    kommen zum Einsatz bei stark reduzierter Restbezahnung; gelten als sichere Behandlungsmethode;
    geben mehr ebensqualität und Selbstbewusstsein im privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Leben durch
    feste Zähne; beeinflussen positiv die Aussprache und den Geschmackssinn durch ihren festen Sitz;
    haben eine positive ästhetische Wirkung auf die Mimik.

    Was sind die Voraussetzungen für eine Implantatbehandlung?

    Implantate sind möglich bei guter Mundhygiene und der Bereitschaft der Patientin, des Patienten zu einer
    regelmäßig durchgeführten Prophylaxe und Kontrolluntersuchung; bei einem abgeschlossenen Kieferwachstum;
    bei ausreichendem Knochenangebot für die in vielen Fällen durch den implantologisch tätigen Zahnmediziner
    aufgebaut werden kann; bei genügend Platz für den prothetischen Aufbau (Krone);
    ohne Altersbegrenzung nach oben.

    Welche Faktoren bestimmen die Haltbarkeit von Implantaten?

    Die Haltbarkeitsdauer von Implantaten wird bestimmt durch die Knochenmenge und Knochenqualität;
    die Schwierigkeit der Operation; die prothetische Versorgung (Belastung, Pflege, Bruch von Implantatteilen);
    den Gesundheitszustand der Patientin, des Patienten (nachfolgende Erkrankungen); der Mundhygiene;
    der Erfahrung des Operateurs.

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